Neues aus der Welt der Drohnen-Fotografie

Seit Juni 2014 ist in Spanien ein neues Gesetz in Kraft getreten und hat den gewerbsmäßigen Betrieb von unbemannten Fluggeräten an klare Richtlinien geknüpft.

Eigentlich war der Betrieb solcher Fluggeräte nie wirklich erlaubt, wurde aber mangels Rechtsprechung geduldet. Das ist jetzt anders: Ab sofort müssen alle „Drohnen“ registriert werden und eine Kennzeichnung tragen, ähnlich dem Nummernschild am Auto.

Piloten müssen über eine gültige Lizenz verfügen. Diese ist an eine theoretische und praktische Ausbildung geknüpft, die den sicheren und vor allem verantwortungsvollen Umgang mit den UAVs sicherstellen soll. Gerade in Sachen Verantwortung war in den letzten Jahren ein Negativtrend zu verzeichnen. Der geringe Anschaffungspreis dieser Fluggeräte hat eine Vielzahl fachlich unqualifizierter Anbieter auf den Plan gerufen, die u. a. mit der Anfertigung von Luftbildern und -videos von Veranstaltungen warben. Dabei wurde sich aktiv über geltende Sicherheitsbedingungen hinweg gesetzt, die den Betrieb schwebender Lasten* über Menschen untersagen. Das Risiko von Verletzungen und Unfällen wurde also billigend in Kauf genommen.

Wir  begrüßen die Entwicklung. Sie ist ein wichtiger und vor allem richtiger Schritt, mit dem sich die seriösen Anbieter auf dem Markt abheben können. Achten Sie bei einer Beauftragung darauf, dass Ihr Drohnenpilot die notwendigen Anforderungen erfüllt. FlyVision bietet derzeit keine Luftbildanfertigung per UAV an, wir gehen ganz klassisch mit dem Helikopter und hochwertigen Kamerasystemen in die Luft.


* „schwebende Lasten“ sind nicht zu verwechseln mit fliegenden Lasten, da sie als „hängend“ definiert sind (z. B. an Seilen). Deswegen darf davon ausgegangen werden, dass der Aufenthalt unter fliegenden Lasten erst recht nicht gestattet ist, da das Absturzrisiko deutlich höher liegt.